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Bergschafrassen
Das Weiße Bergschaf Das Weiße Bergschaf wurde im 19. Jahrhundert aus dem Steinschaf und dem Bergamaskerschaf der Aplenregion gezüchtet. Ursprünglich gab es verschiedene Schläge, die in Deutschland um 1930 zusammengefasst und vereinheitlicht wurden. Es handelt sich um ein mittelroßes bis großes, weißes und hornloses Landschaf mit leicht geramsten Kopf und langen fleischigen Hängeohren. Gewicht Schaf: 75 bis 85 kg Gewicht Widder: 90 bis 120 kg Brunstzyklus: asaisonal Fruchtbarkeit: 170 bis 200 % Zunahme: 280 bis 320 g/Tag Erstlammalter: 13 bis 15 Monate Wolltyp: schlichtwollig, 32 bis 36 Mikron
Das Braune Bergschaf Bei der Zucht des Weissen Bergschafs kamen früher vereinzelt braune und schwarze Tiere vor. Ab 1934 wurden diese braunen Tiere aus Tirol selektiert und gezielt hinsichtlich ihrer Farbe weitergezüchtet. Im Vergleich zum Weissen Bergschaf ist die braune Zuchtrichtung etwas leichter, der Kopf ist stärker geramst und schmaler. Seit 1977 begann die herdbuchmäßige Erfassung des Braunen Bergschafes. Gewicht Schaf: 70 bis 80 kg Gewicht Widder: 85 bis 110 kg Brunstzyklus: asaisonal Fruchtbarkeit: 180 bis 200 % Zunahme: 250 bis 300 g/Tag Erstlammalter: 12 bis 15 Monate Wolltyp: schlichtwollig, 32 bis 36 Mikron
Das Gescheckte Bergschaf In den Zuchten der braunen und weißen Bergschafe kamen in Vergangenheit schon immer gescheckte Tiere hervor, die als rasseuntypisch behandelt und von der Zucht ausgeschlossen wurden. Das Gescheckte Bergschaf (auch Buntes Bergschaf genannt) wird in Deutschland jedoch seit 1975 gezielt gezüchtet und wurde 1990 in Niedersachsen als eigenständige Schafrasse offiziell anerkannt und ins Herdbuch aufgenommen. Die Rasse wird von der Zentralen Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland als kritisch gefährdet eingestuft. Der Bestand befand sich im Jahr 2006 lediglich in den Bundesländern Niedersachsen mit 107 Muttertieren und Nordrhein-Westfalen mit 34 Muttertieren. Bundesweit existieren nur 8 Vatertiere im Herdbuch (Quelle: Landesschafzuchtverband Niedersachsen e.V.) Da die Schafrasse - wie die Bergschafrassen im Allgemeinen - nicht zur Verfettung neigt, ist auch das dunklere, sehr schmackhafte Fleisch älterer Tiere gut zu verwenden. Die Farbpalette der "Schecken" reicht von grau-blau und cognac-farbig über verschiedene Brauntöne bis schwarz. Ein wichtiges Merkmal ist die hohe Fruchtbarkeit von 170 bis 250 %.
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